Nationaler Katastrophenschutz

Der I.S.A.R. Germany e.V. ist im nationalen Katastrophenschutz in verschiedenen Kommunen des Landes Nordrhein-Westfalen eingebunden.

Der I.S.A.R. Germany e.V. ist im nationalen Katastrophenschutz in verschiedenen Kommunen des Landes Nordrhein-Westfalen eingebunden.

Neben den Rettungshunden von I.S.A.R. Germany, die auch in internationalen Großschadenslagen Verschüttete unter Trümmern aufspüren, setzen wir auch so genannte Vermisstenspürhunde (auch Mantrailer genannt) und Wassersuchhunde ein.

Schon im Alter von 12 – 16 Wochen werden die Junghunde spielerisch an ihre zukünftige Aufgabe herangeführt. Darauf aufbauend wird der Schwierigkeitsgrad behutsam erhöht, bis der Hund motiviert zuverlässig verschiedene Stufen der Vermisstensuche sicher beherrscht. Dazu wird im Schnitt zwei- bis dreimal in der Woche mehrere Stunden im Team trainiert. Nach zweieinhalb bis drei Jahren wird die Ausbildung mit einer Einsatzprüfung abgeschlossen. Im Anschluss trainieren die Hunde weiterhin mit ihren Hundeführern regelmäßig, um das hohe Niveau der Ausbildung zu erhalten. Die Hunde sind nach erfolgreich abgelegter Prüfung dazu in der Lage, sowohl an Land und als auf dem Wasser vermisste Personen zu orten. Die Arbeit der Rettungshundeführer und Ausbilder in diesem Bereich erfolgt rein ehrenamtlich. Mit rund drei Trainingseinheiten wöchentlich ist die Ausbildung der Hunde und Einsatzkräfte extrem zeitintensiv.

Neben den Rettungshunden setzt I.S.A.R. Germany auch technische Ortungsgeräte ein, wie zum Beispiel ein Horchgerät und eine Suchkamera. Hiermit kann die genaue Lage der verschütteten Person unter Trümmern herausgefunden und entsprechende Rettungsmaßnahmen hierauf ausgerichtet werden.

Die Bereitstellung der Kameradrohne durch I.S.A.R. Germany mit ausgebildeten und zugelassenen Piloten zur qualifizierten Erkundung der Einsatzstelle stellt eine besondere – da nicht alltägliche -Komponente der nationalen Hilfeleistung dar.

Weitere Spezialgeräte, wie zum Beispiel eine Betonkettensäge oder eine Kernbohrmaschine, setzt I.S.A.R. Germany e.V. im Katastrophenfall bei Bedarf ebenfalls ein.

Sämtliche nationale Einsätze erfolgen kostenlos für die anfordernde Behörde und werden über Spenden finanziert.

Landrat des Kreises Kleve Wolfgang Spreen:

„An eine Katastrophe mag keiner denken, doch es ist gut zu wissen, dass der Kreis Kleve professionell für verschiedene Notfälle, wie Hochwasser mit Überschwemmungen oder große Unfälle, gut vorbereitet ist. Viele Hilfsorganisationen sind sofort einsatzbereit, im Ernstfall an Ort und Stelle zu helfen. Dafür bin ich den Einsatzkräften sehr dankbar. Das qualifizierte I·S·A·R Germany-Team wird dem Kreis Kleve künftig im Notfall zur Seite stehen. Die Spezialausrüstungen der I.S.A.R. Germany können helfen, Menschenleben in Krisenfällen, zum Beispiel bei Gebäudeeinsturz, zu retten“,