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Eine Delegation der Duisburger Hilfsorganisation I.S.A.R. Germany und des BRH – Bundesverband Rettungshunde hat sich in Manila mit dem philippinischen Feuerwehrchef Leonard r Bañago getroffen. Bei dem Gespräch wurden Möglichkeiten ausgelotet, die Zusammenarbeit zwischen den deutschen Hilfsorganisationen und der Feuerwehr in dem südostasiatischen Land auszubauen. Vorgestellt wurde dabei das Konzept für ein Katastrophenschutzprojekt.

Das Konzept ist Teil der Fördermaßnahme „Internationales Katastrophen und Risikomanagement“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Feuerwehr-Chef Bañago zeigte sich an einer Zusammenarbeit interessiert. Er kündigte an, I.S.A.R. Germany bei der Arbeit auf den Philippen intensiv zu unterstützen. Die Zusammenarbeit sei sehr wichtig.

Im Rahmen des Projektes sollen die philippinischen Katastrophenschutzbehörden Unterstützung beim Katastrophenmanagement erhalten. So ist vorgesehen, ein Frühwarnsystem für die Bevölkerung aufzubauen. Dieses soll in Wohngebieten installiert werden und die Bevölkerung auf Gefahren wie Stürme oder Tsunamis hinweisen. Vorgesehen ist außerdem der Einsatz einer Drohne. Diese ermöglicht die schnelle Aufklärung von Schadensgebieten mit georeferenzierten Bildern und wurde speziell für Einsätze nach Katastrophen entwickelt. Weitere Bestandteile sind die notfallmedizinische Ausbildung von Sanitätern und die Ausbildung von Rettungshundetrainern durch den Bundesverband Rettungshunde.

Weitere Gespräche führten die I.S.A.R. Vertreter in Tacloban in der Provinz Leyte. Im Mittelpunkt stand dabei ein Treffen mit dem Vize-Gouverneur Carlo Loreto sowie mit den Chefs von Feuerwehr, Polizei und Katastrophenschutz in der Region. Auch sie zeigten sich von dem geplanten Projekt überzeugt und würden es begrüßen, wenn dieses in den kommenden Jahren umgesetzt werden könnte. Die philippinischen Katastrophenschutzexperten sehen großen Bedarf beim Ausbau des Katastrophenmanagements.

Das Projekt von I.S.A.R. Germany soll bei einem weiteren Treffen im August an die Anforderungen auf den Philippinen angepasst werden. Im September werden mehrere Vertreter von Polizei, Feuerwehr und Katastrophenschutz des Landes an einer Übung in Deutschland teilnehmen. Im kommenden Jahr wird das Bundesministerium für Bildung und Forschung entscheiden, ob das gemeinsam mit den philippinischen Behörden ausgearbeitet Projekt im Rahmen einer mehrjährigen Förderung in die Realität umgesetzt wird.

Seit einigen Jahren gibt es bereits eine intensive Partnerschaft zwischen der Feuerwehr in Tacloban und I.S.A.R. Germany. Der Kontakt kam während des Einsatzes nach dem Wirbelsturm Haiyan im Jahr 2013 zustande. Damals leistete I.S.A.R. Germany medizinische und humanitäre Hilfe in der Region. So unterstützte die Hilfsorganisation bei der notfallmedizinischen Ausbildung der Feuerwehrleute und beim Wiederaufbau nach dem Wirbelsturm.

Auf dem Foto v.l.n.r.: Phoebe g Delis , Leonard r Bañago, Heiner Fricke, Steven Bayer, Joven Guevarra.

 

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