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15. October 2020

I.S.A.R. in Namibia im Einsatz

Die deutschen Hilfsorganisationen I.S.A.R. Germany, humedica und CADUS entsenden am Samstag, dem 17.10.2020, ein medizinisches Team nach Namibia. Als Teil einer COVID-19 Unterstützungs-Mission des Robert Koch-Institutes unterstützen die medizinischen Experten die Gesundheitsbehörden des südwestafrikanischen Landes dabei, die Ausbreitung von COVID-19 einzudämmen. Das so genannte Emergency Medical Team (EMT) besteht aus 14 Mitgliedern. Dazu gehören Ärzte, Krankenpfleger, ein Atemtherapeut und Logistiker.  

„In den letzten Monaten konnten wir bereits bei Einsätzen in Armenien und im Kosovo umfangreiche Erfahrungen sammeln. Diese können wir nun in den Einsatz in Namibia einfließen lassen“, so I.S.A.R. Präsidentin Dr. jur. Daniela Lesmeister. In Armenien und im Kosovo hatten die deutschen Teams das medizinische Personal beispielsweise durch Schulungen dabei unterstützt, die Ausbreitung von COVID-19 einzudämmen.  

Ähnliches ist auch in Namibia geplant. Um einen umfassenden Eindruck zu bekommen, wird sich das Team aufteilen und zwei Wochen lang an verschiedenen Orten innerhalb des Landes arbeiten.  

„Namibia hat in den vergangenen Monaten sehr viele Kapazitäten an intensivmedizinischer Betreuung aufgebaut“, so humedica-Geschäftsführer Johannes Peter. „Allerdings fehlt es an vielen Stellen an nötigem Wissen zu Intensivmedizin und Infektiologie in Verbindung mit der COVID-19-Pandemie. Das Team wird deshalb die Situation vor Ort analysieren und anschließend entsprechende Maßnahmen und Strategien vorschlagen.“ 

Die CADUS Co-Vorsitzende Dr. Corinna Schäfer erklärt: „Während der ersten Welle der Pandemie konnten wir in Deutschland viel über das Virus und den Umgang mit ihm lernen. Dieses Wissen wollen wir nun an unsere namibischen Kollegen weitergeben.“ 

Der Einsatz des deutschen EMT in Namibia wird logistisch und finanziell durch ein Twinning Projekt zwischen dem namibischen „Ministry of Health and Social Services“ und dem Robert Koch-Institut unterstützt. Dieses Anfang 2020 begonnene Twinning Projekt wird vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) im Rahmen des Global Health Protection Programme (GHPP) finanziert. Das Langzeitziel ist es ein „Namibia Public Health Institute“ aufzubauen, um das namibische Gesundheitssystem zu stärken und besser auf Pandemien und Epidemien wie COVID-19 vorbereitet zu sein. 

Emergency Medical Teams (EMTs) sind von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) klassifizierte medizinische Notfallteams, die bei Gesundheitskrisen weltweit medizinische Nothilfe leisten können. 

Foto: I.S.A.R.-Helfer waren bereits in Armenien und dem Kosovo im Einsatz gegen Covid 19.

17. September 2020

I.S.A.R. unterstützt im Kosovo

I.S.A.R. Germany, die Hilfsorganisation humedica und die Johanniter-Auslandshilfe aus Berlin entsenden unter der Federführung des Robert Koch-Instituts (RKI) ein gemeinsames „Emergency Medical Team“ (EMT) in den Kosovo. Zusammen mit Experten der Universitätsmedizin der Charité, des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf und des Kommando Sanitätsdienstes der Bundeswehr soll ein zwölfköpfiges medizinisches Team unter der Leitung des RKI das lokale Personal sowohl in der Infektionskontrolle als auch der Behandlung von COVID-19-Patientenunterstützen und weiterbilden. Die Koordinierung des Einsatzes läuft über den National Focal Point für Emergency Medical Teams, der am RKI angesiedelt ist.

Der Kosovo gilt als eines der am meisten von COVID-19 betroffenen Ländern Europas. Reiserückkehrer aus dem Balkanland sind Erhebungen zufolge am häufigsten mit dem Virus infiziert. Das Team, das aus Medizinern, Krankenschwestern/Pflegern und Rettungsassistenten besteht, soll helfen, die Verbreitung von COVID-19 im Kosovo  einzudämmen und das lokale Gesundheitswesen zu unterstützen und zu stärken.

5. August 2020

I.S.A.R.-Team in den Libanon

Nach der schweren Explosion in Beirut entsendet die Duisburger Hilfsorganisation I.S.A.R. Germany am Mittwochabend ein Expertenteam in die libanesische Hauptstadt. Dazu gehören ein Arzt, ein Experte für Gefahrstoffe und zwei Logistiker. Sie unterstützen im Rahmen einer Einsatzkooperation das Team des Technisches Hilfswerk (THW).

Außerdem fliegt ein Erkundungsteam der Hilfsorganisationen I.S.A.R. und BRH Bundesverband Rettungshunde e.V. in die libanesische Hauptstadt, um den Einsatz einer medizinischen Notfall-Einheit zu prüfen und gegebenenfalls vorzubereiten.

Insgesamt werden sieben Experten aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Berlin in das Katastrophengebiet entsandt.

Foto: REUTERS/ Mohamed Azakir

22. July 2020

Armeniens Präsident dankt I.S.A.R.-Team

Der armenische Präsident Prof. Dr. Armen Sarkissjan hat in der Hauptstadt Jerewan ein Team von I.S.A.R. Germany empfangen. In seiner Ansprache sagte Sarkissjan: “Wenn man sich die Zahl der Menschen, die wir verloren haben ansieht, dann ist es eine Tragödie. Es gibt nur einen Weg, den Virus zu besiegen und das ist der globale Kampf dagegen. Deshalb müssen wir alle zusammen dagegen ankämpfen. Aus dieser Perspektive ist es wichtig zu sehen, was I.S.A.R. Germany in Armenien tut.”

Mit seinem Empfang wolle Armen Sarkissjan nicht nur der Hilfsorganisation, sondern auch Deutschland und den Menschen aus Deutschland danken, sagte der Staatschef. Ausdrücklich bedankte er sich auch bei Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Steinmeier, die die UNterstützung für Armenien ermöglicht hätten.

An das I.S.A.R.-Team gerichtet erklärte der Präsident, dass er jedem Teammitglied Gesundheit und Fröhlichkeit wünsche. “Sie arbeiten an der Front des Kampfes”, erklärte der Sarkissjan und sprach dem Team dafür seine Hochachtung aus.

Das I.S.A.R.-Team ist seit dem 13. Juli in Armenien im Einsatz und unterstützt dort lokale Einrichtungen, Krankenhäuser und Verwaltungen beim Kampf gegen die Corona-Pandemie.
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10. July 2020

Corona-Hilfe für Armenien

Die Hilfsorganisationen I.S.A.R. Germany und BRH entsenden am Montag, dem 13.07.2020, ein medizinisches Team nach Armenien. Die Spezialisten unterstützen Mediziner in dem südkaukasischen Land beim Kampf gegen das Corona-Virus. Armenien ist besonders von den Folgen der Pandemie betroffen und hatte um internationale Hilfe gebeten. Unterstützt wird der Einsatz der deutschen Helfer u.a. durch die Weltgesundheitsorganisation, das Robert-Koch-Institut, das Bundesministerium für Gesundheit und das Europäische Amt für humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz (ECHO).

Auch die Luftwaffe unterstützt das Amtshilfeersuchen Armeniens. Oberst Daniel Draken, Kommandeur der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung: „Die Flugbereitschaft freut sich, einen bescheidenen Beitrag für humanitäre Zwecke leisten zu können.“ Für den Transport des Personals und medizinischer Ausrüstung wird durch das European Air Transport Command kurzfristig am 13.07.2020 ein A310 MRTT der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung zur Verfügung gestellt. Dieser startet voraussichtlich um 10 Uhr Ortszeit vom militärischen Teil des Flughafens Köln-Wahn in die Hauptstadt Armeniens, Jerewan. 

Das deutsche Team besteht aus 13 Mitgliedern, darunter Ärzte, Beatmungsspezialisten, Intensivpfleger und Experten zur Herstellung von Desinfektionsmittel. Im Gepäck hat das Team u.a. 2.000 Sets Schutzausrüstung, Beatmungsgeräte, Sauerstoffkonzentratoren, ein Röntgengerät und Medikamente.  

Die Spezialisten aus Deutschland werden in Armenien Mediziner bei der Behandlung von Covid-19 Patienten beraten und ihre bisherigen Erfahrungen weitergeben. „Ziel soll es sein, die Patienten nach Möglichkeit nicht beatmungspflichtig werden zu lassen und damit wertvolle Ressourcen des stark belasteten armenischen Gesundheitssystems zu schonen“, so I.S.A.R. Präsidentin Dr. jur. Daniela Lesmeister. Außerdem solle medizinisches Personal im Umgang mit Schutzausrüstung geschult werden, um die Prävention noch weiter zu verbessern.