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Hilfe für Ebola-Opfer in Westafrika:
I.S.A.R. Germany baut Isolierstationen in Liberia (2014)

Hilfe für Ebola-Opfer in Liberia

Im Herbst 2014 rückt ein besonderes Thema in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Rasend schnell verbreitet sich in Westafrika die gefährliche Infektionskrankheit Ebola. I.S.A.R. Germany wird aktiv, um mit seinem logistischen und medizinischen Know How den Menschen in der Region zu helfen. In Zusammenarbeit mit dem Partner action medeor werden in der liberianischen Hauptstadt Monrovia zwei Isolierstationen errichtet. Diese bieten jeweils Platz für 22 Patienten. Drei Mitarbeiter von I.S.A.R. Germany reisten dafür nach Liberia, um sich dort um die Zollabfertigung, die Absprachen mit den örtlichen Behörden, die Standortwahl und den Aufbau zu kümmern. Außerdem müssen die notwendigen Strom, Wasser- und Abwasseranschlüsse organisiert werden. Ziel war es, die Stationen innerhalb von 14 Tagen voll funktionsfähig an das Gesundheitsministerium zu übergeben.

I.S.A.R. Germany in enger Zusammenarbeit mit der UN

Bei den Isolierstationen handelt es sich um zwei in den USA hergestellte Spezialzelte. Finanziert wurden diese von der Else-Kröner-Fresenius-Stiftung. Die Zelte sind unterteilt in einen Zutritts-, einen Umkleide- und einen Isolations-/Behandlungsbereich. Die Isolierstationen sind mit einer Be- und Entlüftung ausgestattet. Klimatisierte Frischluft wird in die Zelte gebracht, die verbrauchte Luft abgesaugt. Dabei durchläuft die Luft einen Feinstaubfilter und eine UV-Bestrahlung, um Viren und Bakterien abzutöten. Um das Projekt in Liberia zu realisieren, arbeitete das I.S.A.R. Team eng mit den Behörden des Landes und den Vertretern der Vereinten Nationen in Liberia zusammen. Dabei zahlte es sich aus, dass I.S.A.R. Germany über umfangreiche Erfahrungen mit weltweiten Einsätzen in von Katastrophen heimgesuchten Ländern verfügt.

Ausbreitung von Ebola stoppen

„Mit der Lieferung und dem Aufbau der Stationen haben wir einen wesentlichen Beitrag geleistet, dass sich die Krankheit nicht weiter ausbreiten konnte“, so I.S.A.R. Präsidentin Dr. Daniela Lesmeister. „Immerhin konnten wir zum Zeitpunkt des Einsatzes mit 44 Behandlungsplätzen rund zwanzig Prozent des von der Weltgesundheitsorganisation ermittelten Bedarfs decken. Damit setzten I.S.A.R. Germany und action medeor ein deutliches Zeichen im Kampf gegen die sich rasant ausbreitende Krankheit.“