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Erster Einsatz für I.S.A.R. Germany – Flutkatastrophe Thailand 2004

26.12.2004 – 07:58 Uhr Ortszeit – Ein Erdbeben der Stärke  9,1 erschüttert den Indischen Ozean. Das Epizentrum liegt 85 Kilometer vor der Küste Sumatras. Durch das drittstärkste jemals gemessene Beben wird im Pazifik eine Flutwelle ausgelöst. Die Küsten zahlreicher Länder werden überflutet und komplett zerstört. Das Beben kostet 230.000 Menschen das Leben.

Bewährungsprobe für Hilfsmannschaft

Die Katastrophe ist der Startschuss für eine weltweite Hilfsaktion. Rettungsteams aus zahlreichen Ländern machen sich auf den Weg in die Katastrophenregion, um den in Not geratenen Menschen zu helfen. Zu den Hilfsteams gehört erstmals auch I.S.A.R. Germany. Der Einsatz wird die erste Bewährungsprobe für das noch junge Team der Duisburger Hilfsorganisation.

Einsatz hat von uns alles gefordert

Einen Tag nach der Katastrophe im Indischen Ozean befindet sich das Hilfsteam mit Rettungshundeführern, Bergungsspezialisten, Sanitätern und Notärzten auf dem Weg nach Thailand. Von der deutschen Botschaft wird I.S.A.R. ein Einsatzgebiet in der Nähe der Urlauberregion Khao Lak zugewiesen. Intensiv sucht die Mannschaft nach Überlebenden, ohne Erfolg. Die Flutwelle hat alles mitgerissen. Für die Menschen in der betroffenen Region gab es so gut wie keine Überlebenschance. Das Basislager von I.S.A.R. wird in der Zwischenzeit zum Anlaufpunkt für viele deutsche Touristen. Sie werden bei der Suche nach ihren Angehörigen unterstützt oder erhalten vom I.S.A.R. Team seelischen Beistand.

„Unser erster Einsatz hat uns sofort gefordert, aber wir konnten auch sehr viel lernen“, so I.S.A.R. Präsidentin Dr. Daniela Lesmeister. Sie gehört mit zu den Gründungsmitgliedern der Hilfsorganisation. „Damals hat von uns noch keiner geahnt, welche unglaubliche Entwicklung I.S.A.R. Germany einmal nehmen wird.“