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29. April 2016

Liberia 2014

Hilfe für Ebola-Opfer in Westafrika:
I.S.A.R. Germany baut Isolierstationen in Liberia (2014)

Hilfe für Ebola-Opfer in Liberia

Im Herbst 2014 rückt ein besonderes Thema in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Rasend schnell verbreitet sich in Westafrika die gefährliche Infektionskrankheit Ebola. I.S.A.R. Germany wird aktiv, um mit seinem logistischen und medizinischen Know How den Menschen in der Region zu helfen. In Zusammenarbeit mit dem Partner action medeor werden in der liberianischen Hauptstadt Monrovia zwei Isolierstationen errichtet. Diese bieten jeweils Platz für 22 Patienten. Drei Mitarbeiter von I.S.A.R. Germany reisten dafür nach Liberia, um sich dort um die Zollabfertigung, die Absprachen mit den örtlichen Behörden, die Standortwahl und den Aufbau zu kümmern. Außerdem müssen die notwendigen Strom, Wasser- und Abwasseranschlüsse organisiert werden. Ziel war es, die Stationen innerhalb von 14 Tagen voll funktionsfähig an das Gesundheitsministerium zu übergeben.

I.S.A.R. Germany in enger Zusammenarbeit mit der UN

Bei den Isolierstationen handelt es sich um zwei in den USA hergestellte Spezialzelte. Finanziert wurden diese von der Else-Kröner-Fresenius-Stiftung. Die Zelte sind unterteilt in einen Zutritts-, einen Umkleide- und einen Isolations-/Behandlungsbereich. Die Isolierstationen sind mit einer Be- und Entlüftung ausgestattet. Klimatisierte Frischluft wird in die Zelte gebracht, die verbrauchte Luft abgesaugt. Dabei durchläuft die Luft einen Feinstaubfilter und eine UV-Bestrahlung, um Viren und Bakterien abzutöten. Um das Projekt in Liberia zu realisieren, arbeitete das I.S.A.R. Team eng mit den Behörden des Landes und den Vertretern der Vereinten Nationen in Liberia zusammen. Dabei zahlte es sich aus, dass I.S.A.R. Germany über umfangreiche Erfahrungen mit weltweiten Einsätzen in von Katastrophen heimgesuchten Ländern verfügt.

Ausbreitung von Ebola stoppen

„Mit der Lieferung und dem Aufbau der Stationen haben wir einen wesentlichen Beitrag geleistet, dass sich die Krankheit nicht weiter ausbreiten konnte“, so I.S.A.R. Präsidentin Dr. Daniela Lesmeister. „Immerhin konnten wir zum Zeitpunkt des Einsatzes mit 44 Behandlungsplätzen rund zwanzig Prozent des von der Weltgesundheitsorganisation ermittelten Bedarfs decken. Damit setzten I.S.A.R. Germany und action medeor ein deutliches Zeichen im Kampf gegen die sich rasant ausbreitende Krankheit.“

29. April 2016

Pakistan – 2005

Erdbeben in Pakistan 2005

Am 08.10.2005 kam es in Pakistan zu einem der schwersten Erdbeben der letzten 100 Jahre. Rund 85.000 Menschen verloren dabei ihr leben.

I.S.A.R. Germany half in Pakistan

Schon nach ersten Meldungen stand für das Team von I.S.A.R. Germany fest, dass es in der vom Erdbeben heimgesuchten Region helfen wird. Sofort wurde mit dem Auswärtigen Amt in Berlin und dem pakistanischen Generalkonsul Verbindung aufgenommen. Der Konsol bat I.S.A.R. Germany eindringlich um Hilfe. Umgehend wurde deshalb damit begonnen, das Hilfsteam auf den Weg nach Pakistan zu bringen. Innerhalb weniger Stunden waren Bergungsspezialisten, Hundeführern und Medizinern startklar.

Mehrere hundert Verletzte benötigten Soforthilfe

Eingesetzt wurde I.S.A.R. Germany in der Region Muzaffarabad, im Norden Pakistans. Die Stadt war besonders schwer von dem Erdbeben betroffen. Sie liegt in der Nähe des Epizentrums. Rund die Hälfte der Häuser wurde hier zerstört. In der Stadt schlug das Team von I.S.A.R. sein Basislager auf. Von hier aus wurden unsere Helfer in der Stadt selbst und in den umliegenden Bergdörfern eingesetzt, die nur mit Hubschraubern erreicht werden konnten. In den Dörfern waren die I.S.A.R. Teams die ersten Helfer. Kurz nach der Landung der Helikopter, waren sie von einigen hundert Verletzten umringt. Die teilweise schwersten Verletzungen wurden medizinisch versorgt. Aufgrund der Masse von Verletzten waren die mitgebrachten Medikamente relativ zügig verbraucht. Der weitere Bedarf wurde an die Einsatzleitung der Vereinten Nationen gemeldet.

Hilfe unter Einsatz des eigenen Lebens

In einem der Bergdörfer gelang es einem I.S.A.R. Team fünf Tage nach der Katastrophe zwei Jungen in den Trümmern eines eingestürzten Gebäudes mit Rettungshunden zu orten. In einem mehrstündigen Einsatz wurde ein Tunnel zu den Jungen gegraben, über den die Kinder lebend und weitgehend unversehrt gerettet werden konnten. Sie konnten an einen Angehörigen übergeben werden.

29. April 2016

Tsunami – 2004

Erster Einsatz für I.S.A.R. Germany – Flutkatastrophe Thailand 2004

26.12.2004 – 07:58 Uhr Ortszeit – Ein Erdbeben der Stärke  9,1 erschüttert den Indischen Ozean. Das Epizentrum liegt 85 Kilometer vor der Küste Sumatras. Durch das drittstärkste jemals gemessene Beben wird im Pazifik eine Flutwelle ausgelöst. Die Küsten zahlreicher Länder werden überflutet und komplett zerstört. Das Beben kostet 230.000 Menschen das Leben.

Bewährungsprobe für Hilfsmannschaft

Die Katastrophe ist der Startschuss für eine weltweite Hilfsaktion. Rettungsteams aus zahlreichen Ländern machen sich auf den Weg in die Katastrophenregion, um den in Not geratenen Menschen zu helfen. Zu den Hilfsteams gehört erstmals auch I.S.A.R. Germany. Der Einsatz wird die erste Bewährungsprobe für das noch junge Team der Duisburger Hilfsorganisation.

Einsatz hat von uns alles gefordert

Einen Tag nach der Katastrophe im Indischen Ozean befindet sich das Hilfsteam mit Rettungshundeführern, Bergungsspezialisten, Sanitätern und Notärzten auf dem Weg nach Thailand. Von der deutschen Botschaft wird I.S.A.R. ein Einsatzgebiet in der Nähe der Urlauberregion Khao Lak zugewiesen. Intensiv sucht die Mannschaft nach Überlebenden, ohne Erfolg. Die Flutwelle hat alles mitgerissen. Für die Menschen in der betroffenen Region gab es so gut wie keine Überlebenschance. Das Basislager von I.S.A.R. wird in der Zwischenzeit zum Anlaufpunkt für viele deutsche Touristen. Sie werden bei der Suche nach ihren Angehörigen unterstützt oder erhalten vom I.S.A.R. Team seelischen Beistand.

„Unser erster Einsatz hat uns sofort gefordert, aber wir konnten auch sehr viel lernen“, so I.S.A.R. Präsidentin Dr. Daniela Lesmeister. Sie gehört mit zu den Gründungsmitgliedern der Hilfsorganisation. „Damals hat von uns noch keiner geahnt, welche unglaubliche Entwicklung I.S.A.R. Germany einmal nehmen wird.“