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29. April 2016

Nepal 2015

Erdbeben im Himalaya

Mit einem Team von rund 60 Medizinern, Logistikern, Bergungsspezialisten und Hundeführern ist I.S.A.R. Germany im April 2015 zu einem Einsatz nach Nepal gestartet. Die Region war von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Auf unsere Rettungsspezialisten wartete eine Reihe von Aufgaben.

Es ging im Auftrag der Vereinten Nationen in die Stadt Gorkha. Dort waren allerdings weniger Häuser zerstört als zunächst erwartet. Anders sah es in den umliegenden Orten aus. Ein Teil des Teams suchte dort nach Verschütteten. Unsere Mediziner unterstützten inzwischen, soweit notwendig, die Arbeiten im Krankenhaus der Stadt Gorkha. Als Problem stellte sich heraus, dass für Flüge in entlegene Bergdörfer keine Transportkapazitäten per Hubschrauber zur Verfügung standen. Damit war es den internationalen Rettungsmannschaften nicht möglich, dort Hilfe zu leisten.

In Absprache mit der Einsatzleitung der Vereinten Nationen (OSOCC) in Kathmandu übernahmen Experten von I.S.A.R. noch weitere Aufgaben. So unterstützte die Kleverin Mareike Illing die OSOCC bei der Koordination der Einsätze. Drei Baufachberater hatten von den UN die Aufgabe übertragen bekommen, in Kathmandu öffentliche Gebäude auf ihre Standfestigkeit zu überprüfen. „Das breite Aufgabenspektrum beim Einsatz in Nepal zeigt, dass I.S.A.R. gut aufgestellt ist. Über die Ortung, die Betreuung von Patienten bis hin zum Einsatzmanagement auf UN-Ebene und dem Einsatz von Bausachverständigen war I.S.A.R. in vielen Bereichen unterwegs. Wir konnten so einen Beitrag leisten und den Menschen in Nepal helfen.”, so I.S.A.R. Präsidentin Dr. Daniela Lesmeister.

Dazu gehörte auch, dass I.S.A.R. eigene Transportkapazitäten organisierte, um Hilfsgüter nach Nepal zu transportieren. Mit einer gecharterten Antonow 12 wurden mehrere Tonnen Ausrüstung in die Katastrophenregion transportiert. Am Flughafen der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu konnten wir die medizinische Ausrüstung an die Hilfsorganisation “Apotheker ohne Grenzen” übergeben. Die Ausrüstung wurde in die besonders vom Erdbeben betroffenen Regionen gebracht. Die Hilfsgüter waren von unserem Partner “action medeor e.V. zur Verfügung gestellt worden.

29. April 2016

Liberia 2014

Hilfe für Ebola-Opfer in Westafrika:
I.S.A.R. Germany baut Isolierstationen in Liberia (2014)

Hilfe für Ebola-Opfer in Liberia

Im Herbst 2014 rückt ein besonderes Thema in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Rasend schnell verbreitet sich in Westafrika die gefährliche Infektionskrankheit Ebola. I.S.A.R. Germany wird aktiv, um mit seinem logistischen und medizinischen Know How den Menschen in der Region zu helfen. In Zusammenarbeit mit dem Partner action medeor werden in der liberianischen Hauptstadt Monrovia zwei Isolierstationen errichtet. Diese bieten jeweils Platz für 22 Patienten. Drei Mitarbeiter von I.S.A.R. Germany reisten dafür nach Liberia, um sich dort um die Zollabfertigung, die Absprachen mit den örtlichen Behörden, die Standortwahl und den Aufbau zu kümmern. Außerdem müssen die notwendigen Strom, Wasser- und Abwasseranschlüsse organisiert werden. Ziel war es, die Stationen innerhalb von 14 Tagen voll funktionsfähig an das Gesundheitsministerium zu übergeben.

I.S.A.R. Germany in enger Zusammenarbeit mit der UN

Bei den Isolierstationen handelt es sich um zwei in den USA hergestellte Spezialzelte. Finanziert wurden diese von der Else-Kröner-Fresenius-Stiftung. Die Zelte sind unterteilt in einen Zutritts-, einen Umkleide- und einen Isolations-/Behandlungsbereich. Die Isolierstationen sind mit einer Be- und Entlüftung ausgestattet. Klimatisierte Frischluft wird in die Zelte gebracht, die verbrauchte Luft abgesaugt. Dabei durchläuft die Luft einen Feinstaubfilter und eine UV-Bestrahlung, um Viren und Bakterien abzutöten. Um das Projekt in Liberia zu realisieren, arbeitete das I.S.A.R. Team eng mit den Behörden des Landes und den Vertretern der Vereinten Nationen in Liberia zusammen. Dabei zahlte es sich aus, dass I.S.A.R. Germany über umfangreiche Erfahrungen mit weltweiten Einsätzen in von Katastrophen heimgesuchten Ländern verfügt.

Ausbreitung von Ebola stoppen

„Mit der Lieferung und dem Aufbau der Stationen haben wir einen wesentlichen Beitrag geleistet, dass sich die Krankheit nicht weiter ausbreiten konnte“, so I.S.A.R. Präsidentin Dr. Daniela Lesmeister. „Immerhin konnten wir zum Zeitpunkt des Einsatzes mit 44 Behandlungsplätzen rund zwanzig Prozent des von der Weltgesundheitsorganisation ermittelten Bedarfs decken. Damit setzten I.S.A.R. Germany und action medeor ein deutliches Zeichen im Kampf gegen die sich rasant ausbreitende Krankheit.“

29. April 2016

Philippinen 2013

Am 8. November 2013 trifft der Taifun Haiyan die Philippinen. Rund 15 Millionen Menschen sind betroffen. 4,1 Millionen Menschen sind heimatlos. Weitere 1,2 Millionen Häuser sind teilzerstört. Die Infrastruktur liegt in vielen Landesteilen am Boden. Auch die medizinische Versorgung kann nicht mehr überall sichergestellt werden. I.S.A.R. Germany entschloss sich deshalb, ein medizinisches Team in die Katastrophenregion zu entsenden. Die ersten 24 Männer und Frauen, hauptsächlich Ärzte, Intensivpflegepersonal, Rettungsassistenten und –sanitäter machen sich auf den Weg.

Medizinische Ausrüstung zur Behandlung von 30.000 Patienten

Im Gepäck sind „Emergency Health-“ und „Trauma Kits“, die nach Standards der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gepackt sind. Chirurgische Eingriffe, die Fixierung von Bruchverletzungen, die Behandlung von Wundinfektionen oder Dehydratationen sind möglich. Auch die basismedizinische Grundversorgung von rund 30.000 Patienten über 30 Tage ist durch die Medikamente gewährleistet. Im Philippinen-Einsatz behandelt das medizinische Einsatzteam von I.S.A.R. Germany in zwölf Tagen rund 2.400 Patienten. Das Team wurde zwischenzeitlich ausgetauscht, so dass insgesamt 39 I.S.A.R. Helfer auf den Philippinen aktiv waren.

Hilfe erreicht Betroffene „zielgerichtet“

I.S.A.R. Präsidentin Dr. Daniela Lesmeister bedankte sich bei ihrem Team für den Einsatz. „Die Hilfe ist schnell und zielgerichtet bei den Menschen auf den Philippinen angekommen – dort, wo sie am dringendsten benötigt worden sei.“ Sie bedankte sich auch bei den vielen Spendern. Ohne die finanziellen Hilfen seien solche Einsätze nicht machbar.

Der Einsatz auf den Philippinen wurde von zahlreichen Partnern unterstützt. So sorgte die Lufthansa für einen unkomplizierten Personaltransport. In Manila wurde das I.S.A.R. Team von der Mannschaft der Lufthansa-Technik betreut. In Zusammenarbeit mit der Organisation „Apotheker helfen“ wurden sieben Tonnen Hilfsgüter in das Katastrophengebiet gebracht, darunter Medikamente, medizinische Ausrüstung und hochkalorische Nahrung für Kleinkinder und Kinder.

Aber auch nach der akuten Soforthilfe sind wir bis zum heutigen Tage immer wieder vor Ort. I.S.A.R. Germany unterstützt die Philippiner auf der Insel Leyte heute beim Wiederaufbau in den Bereichen „Bildung“ und „Gesundheit“.

 

29. April 2016

Haiti – November 2010

Cholera-Ausbruch Haiti

Im November 2010 reisten I.S.A.R. Experten erneut nach Haiti. Dort war inzwischen die Cholera ausgebrochen. Ziel der Hilfsaktion war es deshalb, vor allem im medizinischen Bereich Unterstützung zu leisten. Rund 220 Kilogramm Medikamente und medizinische Ausrüstung zur Bekämpfung der Cholera nahm das Einsatzteam mit nach Haiti. Diese entsprachen den Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und beinhalteten u.a. Infusionslösungen und „Oral Rehydration Salts“ zur Fertigung einer Trinkflüssigkeit, um die verlorenen Körpersalze zu ersetzen. Außerdem wurden Antibiotika und Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt.

Zusammenarbeit mit Partnerorganisation

Die medizinische Ausrüstung wurde im Katastrophengebiet an die Partnerorganisation „Haiti Med“ übergeben und an ein Gesundheitszentrum weitergeleitet. Da die Cholera mit einfachsten hygienischen Mitteln verhindert bzw. eingedämmt werden kann, leistete das I.S.A.R. Expertenteam zudem Aufklärungsarbeit. An mehreren Schulen wurden Schüler und Lehrer mit praktischen Übungen geschult, wie sie verhindern können, dass sich die Cholera und andere Krankheiten ausbreiten.

29. April 2016

Haiti – Januar 2010

Einsatz in Port-au-Prince

Im Januar 2010 führte uns ein Einsatz in eines der ärmsten Länder der Welt. In Haiti musste nach einem schweren Erdbeben Hilfe geleistet werden. Bis zu 300.000 Menschen kamen bei der Katastrophe ums Leben. Das Erdbeben war damit das schwerste in der Geschichte Nord- und Südamerikas, und um das weltweit verheerendste Beben des 21. Jahrhunderts.

Die bislang “größte Herausforderung”

10 Tage dauerte der Einsatz rund um die Hauptstadt Port-au-Prince. „Die Mission war eine der bislang größten Herausforderungen für die gesamte Mannschaft“, erklärte I.S.A.R. Chefin Dr. Daniela Lesmeister nach der wohlbehaltenen Rückkehr des Einsatz-Teams.

Aufgrund der gewaltigen Zerstörung des Erdbebens konnte trotz intensiver Suche mit modernster Technik und dem Einsatz von Rettungshunden seitens des Search-and -Rescue-Teams keine Überlebenden gerettet werden.

Medizinischer Einsatz besonders erfolgreich

Absolut erfolgreich verlief hingegen der Einsatz des medizinischen Teams von I.S.A.R. Germany. Einige hundert Erdbebenopfer konnten medizinisch betreut und versorgt werden. Die Menschen hatten teilweise schwerste Verletzungen erlitten. Viele wunden hatten sich massiv infiziert.

Allerdings gab es für das Team auch positive Erlebnisse. So erblickten im Feldlazarett auch zwei Babys das Licht der Welt.