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29. April 2016

Haiti – Januar 2010

Einsatz in Port-au-Prince

Im Januar 2010 führte uns ein Einsatz in eines der ärmsten Länder der Welt. In Haiti musste nach einem schweren Erdbeben Hilfe geleistet werden. Bis zu 300.000 Menschen kamen bei der Katastrophe ums Leben. Das Erdbeben war damit das schwerste in der Geschichte Nord- und Südamerikas, und um das weltweit verheerendste Beben des 21. Jahrhunderts.

Die bislang “größte Herausforderung”

10 Tage dauerte der Einsatz rund um die Hauptstadt Port-au-Prince. „Die Mission war eine der bislang größten Herausforderungen für die gesamte Mannschaft“, erklärte I.S.A.R. Chefin Dr. Daniela Lesmeister nach der wohlbehaltenen Rückkehr des Einsatz-Teams.

Aufgrund der gewaltigen Zerstörung des Erdbebens konnte trotz intensiver Suche mit modernster Technik und dem Einsatz von Rettungshunden seitens des Search-and -Rescue-Teams keine Überlebenden gerettet werden.

Medizinischer Einsatz besonders erfolgreich

Absolut erfolgreich verlief hingegen der Einsatz des medizinischen Teams von I.S.A.R. Germany. Einige hundert Erdbebenopfer konnten medizinisch betreut und versorgt werden. Die Menschen hatten teilweise schwerste Verletzungen erlitten. Viele wunden hatten sich massiv infiziert.

Allerdings gab es für das Team auch positive Erlebnisse. So erblickten im Feldlazarett auch zwei Babys das Licht der Welt.

29. April 2016

Indonesien – 2009

Erdbeben in Indonesien 2009

Im September 2009 wurde Indonesien von einem starken Erdbeben heimgesucht. 1100 Menschen verloren ihr Leben.

I.S.A.R. Germany half auch in Indonesien

Früh war klar, dass I.S.A.R. Germany auch in Indonesien Hilfe leisten wird. Nach dem internationalen Hilfeersuchens der indonesischen Regierung machte sich das Einsatzteam auf den Weg in die Krisenregion.

In der Stadt Padang angekommen, suchte das Team nach Überlebenden unter den Trümmern und stellte die medizinische Versorgung einiger Schwerstverletzter sicher. Den Helfern von I.S.A.R. Germany boten sich -gerade in den abgelegenen Regionen -erschütternde Bilder von Verletzten. Sie behandelten Knochenbrüche und offene Wunden. Doch auch kleinere Verletzungen wurden mit Engagement und Fürsorge versorgt.

Rettungshunde als Unterstützung

Als sehr hilfreich für den Such-Einsatz erwiesen sich ein weiteres Mal die von I.S.A.R. Germany mitgeführten und speziell ausgebildeten Suchhunde. Ein gezielter Such- bzw. Rettungseinsatz wurde somit um ein Vielfaches erleichtert.

29. April 2016

Peru – 2007

Erdbeben in Peru 2007

Nach dem starken Erdbeben am 15.08.2007 in Peru hat I.S.A.R. Germany sofort ein Hilfsteam zusammengestellt. Grundlage war ein internationales Hilfeersuchen der peruanischen Botschaft.

Hilfe für Peru von I.S.A.R. Germany

Über das Informations- und Lagezentrum von I.S.A.R. Germany wurde versucht, den Lufttransport für die Hilfsmannschaft und ca. sechs Tonnen Material zu organisieren. Schnell wurde jedoch klar, dass unser großes Team nicht rechtzeitig vor Ort sein wird. Deshalb wurde beschlossen, ein Erkundungsteam – bestehend aus einem Teamleader, einem stellvertretenden Teamleader, einem Bergungsspezialisten und einem Notarzt – mit einem Teil der medizinischen Ausrüstung – nach Peru zu schicken.

Städte bis zu 90 Prozent zerstört

Nach der Landung in Peru wurde das Team von I.S.A.R. in das vom Erdbeben besonders betroffene Pisco transportiert. Dort errichtete die Crew auf dem Militärflughafen sein Basislager und führte Gespräche mit dem Gesundheitsminister des Landes und der örtlichen Einsatzleitung. Die Bezirkshauptstadt Pisco war zu diesem Zeitpunkt zu ca. 90 Prozent zerstört, Vororte waren zusätzlich durch eine Flutwelle überspült worden.

Das örtliche Krankenhaus bestand nur noch aus den Ambulanzräumen, da die Bettenstationen, der OP-Trakt und die Funktionsräume durch das Beben zerstört worden waren. Mit beschränkten Mitteln wurde die medizinische Versorgung durch das einheimische medizinische Personal geführt.

Die Antibiotika, Narkosemittel und Verbandsmaterialien – die I.S.A.R. Germany von der Partnerorganisation “action medeor” aus Tönisvorst mitgebracht hatte – wurden sofort vom Krankenhausapotheker gelistet und verteilt, da ein erheblicher Mangel an diesem Material bestand.

Gefragte Hilfe aus Deutschland

Die Bergungs- und Aufräumarbeiten im Katastrophengebiet wurden durch „Bomberos“, sprich der Freiwilligen- und Berufsfeuerwehr von Peru, zentral geleitet und mit internationaler Hilfe (Bergungsteams, Suchteams mit Rettungshunden und technischer Ortung, dem RK aus Peru und den umliegenden Ländern) durchgeführt. Die Hilfe erfolgte sehr effektiv. Der Bergungsspezialist von I.S.A.R. Germany unterstützte bei der Lagebeurteilung. Insbesondere bei der Beurteilung zerstörter Gebäude war sein Rat seitens der „Bomberos“ sehr gefragt.

29. April 2016

Pakistan – 2005

Erdbeben in Pakistan 2005

Am 08.10.2005 kam es in Pakistan zu einem der schwersten Erdbeben der letzten 100 Jahre. Rund 85.000 Menschen verloren dabei ihr leben.

I.S.A.R. Germany half in Pakistan

Schon nach ersten Meldungen stand für das Team von I.S.A.R. Germany fest, dass es in der vom Erdbeben heimgesuchten Region helfen wird. Sofort wurde mit dem Auswärtigen Amt in Berlin und dem pakistanischen Generalkonsul Verbindung aufgenommen. Der Konsol bat I.S.A.R. Germany eindringlich um Hilfe. Umgehend wurde deshalb damit begonnen, das Hilfsteam auf den Weg nach Pakistan zu bringen. Innerhalb weniger Stunden waren Bergungsspezialisten, Hundeführern und Medizinern startklar.

Mehrere hundert Verletzte benötigten Soforthilfe

Eingesetzt wurde I.S.A.R. Germany in der Region Muzaffarabad, im Norden Pakistans. Die Stadt war besonders schwer von dem Erdbeben betroffen. Sie liegt in der Nähe des Epizentrums. Rund die Hälfte der Häuser wurde hier zerstört. In der Stadt schlug das Team von I.S.A.R. sein Basislager auf. Von hier aus wurden unsere Helfer in der Stadt selbst und in den umliegenden Bergdörfern eingesetzt, die nur mit Hubschraubern erreicht werden konnten. In den Dörfern waren die I.S.A.R. Teams die ersten Helfer. Kurz nach der Landung der Helikopter, waren sie von einigen hundert Verletzten umringt. Die teilweise schwersten Verletzungen wurden medizinisch versorgt. Aufgrund der Masse von Verletzten waren die mitgebrachten Medikamente relativ zügig verbraucht. Der weitere Bedarf wurde an die Einsatzleitung der Vereinten Nationen gemeldet.

Hilfe unter Einsatz des eigenen Lebens

In einem der Bergdörfer gelang es einem I.S.A.R. Team fünf Tage nach der Katastrophe zwei Jungen in den Trümmern eines eingestürzten Gebäudes mit Rettungshunden zu orten. In einem mehrstündigen Einsatz wurde ein Tunnel zu den Jungen gegraben, über den die Kinder lebend und weitgehend unversehrt gerettet werden konnten. Sie konnten an einen Angehörigen übergeben werden.

29. April 2016

Tsunami – 2004

Erster Einsatz für I.S.A.R. Germany – Flutkatastrophe Thailand 2004

26.12.2004 – 07:58 Uhr Ortszeit – Ein Erdbeben der Stärke  9,1 erschüttert den Indischen Ozean. Das Epizentrum liegt 85 Kilometer vor der Küste Sumatras. Durch das drittstärkste jemals gemessene Beben wird im Pazifik eine Flutwelle ausgelöst. Die Küsten zahlreicher Länder werden überflutet und komplett zerstört. Das Beben kostet 230.000 Menschen das Leben.

Bewährungsprobe für Hilfsmannschaft

Die Katastrophe ist der Startschuss für eine weltweite Hilfsaktion. Rettungsteams aus zahlreichen Ländern machen sich auf den Weg in die Katastrophenregion, um den in Not geratenen Menschen zu helfen. Zu den Hilfsteams gehört erstmals auch I.S.A.R. Germany. Der Einsatz wird die erste Bewährungsprobe für das noch junge Team der Duisburger Hilfsorganisation.

Einsatz hat von uns alles gefordert

Einen Tag nach der Katastrophe im Indischen Ozean befindet sich das Hilfsteam mit Rettungshundeführern, Bergungsspezialisten, Sanitätern und Notärzten auf dem Weg nach Thailand. Von der deutschen Botschaft wird I.S.A.R. ein Einsatzgebiet in der Nähe der Urlauberregion Khao Lak zugewiesen. Intensiv sucht die Mannschaft nach Überlebenden, ohne Erfolg. Die Flutwelle hat alles mitgerissen. Für die Menschen in der betroffenen Region gab es so gut wie keine Überlebenschance. Das Basislager von I.S.A.R. wird in der Zwischenzeit zum Anlaufpunkt für viele deutsche Touristen. Sie werden bei der Suche nach ihren Angehörigen unterstützt oder erhalten vom I.S.A.R. Team seelischen Beistand.

„Unser erster Einsatz hat uns sofort gefordert, aber wir konnten auch sehr viel lernen“, so I.S.A.R. Präsidentin Dr. Daniela Lesmeister. Sie gehört mit zu den Gründungsmitgliedern der Hilfsorganisation. „Damals hat von uns noch keiner geahnt, welche unglaubliche Entwicklung I.S.A.R. Germany einmal nehmen wird.“